28. Juli 2006

Seminar WS 2006/07

Hauptseminar Medienwissenschaften

Dr. Gerald Fricke, TU Braunschweig, Wintersemester 2006/07

Integrierte Kommunikation: Konzepte und Anwendungen im Web 2.0

Donnerstag, 9:45 – 11:15 Uhr

Beginn in der zweiten Semesterwoche: 09.11.2006

Multimedia-Schulungsraum, BI 97.4 (TU)

Campus Nord

Bienroder Weg 97

38106 Braunschweig

Was ist neu am „neuen Internet“? Wächst in den Nutzer-Plattformen, Blogs, Bilderdiensten, Tauschbörsen und Sammlungen eine neue kritische „kollektive Intelligenz“ heran oder beschreibt das „Web 2.0“ in erster Linie einen Marketingtrend, der es erlaubt, immer individueller und „kontextbezogener“ auf die Kunden und ihre Bedürfnisse einzugehen?

Wie lassen sich Corporate-Blogs oder neue „virale“ Formate (Guerilla-Marketing, Buzz-Marketing etc.) in eine integrierte Kommunikation einbinden? Dazu werden Beispiele aus Unternehmen, Kultur und Wissenschaft gezeigt. Ziel des Seminars ist es, darauf aufbauend, in Projektteams Konzepte für das Web 2.0 zu entwickeln und zu präsentieren.

Voraussetzungen:
Interesse an selbständiger Projekt- und
Teamarbeit.
Begrenzte Teilnehmerzahl.

Anmeldung bis 02.11.2006 via E-Mail beim Dozenten.

4. Juli 2006

Web 1.0 versus Web 2.0

Web 1.0
- Portal
- Informationen
- Hier Angebot, da Nachfrage
- Eingängige Internet-Adresse
- Pressemitteilungen


Web 2.0
- Plattform für Nutzer
- "Kunde wird zum Kompagnon"
- Kein Massenmedium mehr
- Trend zur Individualisierung (z. B. das Musikwissen bei Last.fm)
- "Kollektive Intelligenz" (Bsp. Wikipedia)
- Kontextbezogene Werbung
- Inhalte: Blogs, Bilderdienste, Sammlungen
- Vernetzung durch Schlagworte
- "Corporate Blogs" erlauben auch kritische Kommentare

3. Juli 2006

Stichpunkte: Marketing-Trends

Permission Marketing

- Langfristige Kundenbeziehung
- "Aus Fremden Freunde machen"
- Personalisierung
- Segmentierung
- Sebstbestimmung / Kontrolle des Nutzers

Virus-Marketing

- "Virale" Verbreitung, z. B. per E-Mail
- Bietet ungewöhnliche Kommunikationsanlässe

Szene-Marketing, Erlebnis-Marketing


- "Love-Marketing"
- Beispiele: Mini, Apple, Coca-Cola


"Multi Channel"


- Der Kunde bestimmt den Kanal
- Aufgabe: Glaubwürdig, schnell, langfristig orientiert, integriert, individuell

Seminar in Farbe, Teil 2




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