17. Dezember 2007

Projekt "Unternehmenskommunikation 2.0"

In dem Forschungsprojekt "Unternehmenskommunikation 2.0" geht es uns um die Frage, wie sich die integrierte Kommunikation von Unternehmen mit e-Business, nachhaltiger Kundenbeziehungspflege und gesellschaftlichem Engagement (am Beispiel Klimapolitik) „gut“ verbinden lässt.

Dazu gehen wir von fünf Annahmen aus:

1) Herausforderungen durch gesellschaftlichen Wandel, neue Anforderungen an „Good Governance“ und „Corporate Responsibility“.
2) Kommunikation im Wandel: „Märkte sind Gespräche“, „Kunde wird zum Kompagnon“, Wikinomics, Web 2.0.
3) Wertewandel: Neuer hedonistischer „Öko-Chic“, neue „Nachhaltigkeits-Communities“.
4) Neue Ansprüche an integrierte Unternehmenskommunikation: Vernetzung aller Medien, Verbindung Image, Marke und Produkte.
5) Neue Ansprüche an e-Business: Kein bloßer Vertriebskanal, sondern neuer „Marktplatz“, Stiftung neuer Gemeinschaften.

Benchmark, Nutzertests (empirisch-analytisch)
Die Kommunikation ausgewählter Unternehmen wird vergleichend untersucht. Dazu wird ein Kriterienkatalog entwickelt.
Empirische Frage: Wie gut „funktionieren" integrierte Unternehmenskommunikation und e-Business-Strategien wirklich, welche Medien und neuen Instrumente (z.B. Corporate Blogs) werden mit welchem Erfolg eingesetzt? Wie wirkt sich das auf Image und Umsatz aus?

Best Practice (normativ)
Interpretation und Bewertung der Ergebnisse:
- Leitlinien
- Handlungs-Empfehlungen

Vorgehen
- Projektantrag (Frühjahr 2008)
- Phase 1: Konzept und Kriterienkatalog (ab SoSe 2008)
- Phase 2: Untersuchung und Benchmark
- Phase 3: Auswertung, Abschlussbericht, Empfehlungen

Später mehr dazu...

20. November 2007

"AutoSphere"




Von 2003 bis 2005 habe ich die Themen der Autostadt (Freiheit, Leistung, Heimat etc.) in das Online-Feuilleton "AutoSphere" eingebunden. Neben unseren Kolumnen und Spielen gab es auch schöne Ansätze zum "Mitmachen" - die Nutzer konnten Ihre Heimat-Bilder einschicken und bewerten, gegenseitig zum Wettrennen antreten ("Leistung"), Freunde einladen und Grüße verschicken.
Hier einige historische Screenshots aus dem "Web 1,5"...

Küchennotizen


In den "Villa-Küchennotizen" werden 20 Jahre Küchen von Joppe gefeiert - mit besonderen Angeboten und Küchengeschichten. Hier stellt Andreas Joppe die "Villa" vor. Mehr sehen Sie hier.

16. November 2007

Termine WS 2007/08

01.11.2007 Einführung: Konzepte fürs Web 2.0
08.11.2007 Teamzusammenstellung
15.11.2007 Briefing
22.11.2007 Re-Briefing
29.11.2007 Idee, Treatment
06.12.2007 Vorstellung Idee
13.12.2007 Projektplan, Meilensteine, Flowchart
10.01.2008 Vorstellung Projektplan
17.01.2009 Vorbereitung Präsentation
24.01.2008 Präsentation Web-2.0-Konzept
31.01.2008 Abschlussbesprechung

15. November 2007

Konzept Web 2.0

In dem Konzept werden die wichtigsten Aspekte des geplanten Web-2.0-Projektes in einem Büchlein zusammengefasst (ca. 20 Seiten) – für den Kunden als auch für das Team. Bitte zu Ihrer Präsentation mitbringen. Folgende Punkte sollten angesprochen werden:

- Ziel
- Zielgruppe
- Idee/„Treatment“
- Flowchart/Seitenstruktur/Navigation
- Technik
- Layout-Mood (erster Entwurf Homepage oder Unterseite)
- Kurzbeschreibung Inhalte
- Zeitplan/Phasen/Meilensteine (z.B. als Balkendiagramm)
- „Look & Feel“/Tonality
- Marketing
- Anhang/Quellen/Literatur/Teamzusammenstellung

Berücksichtigen Sie auch die einschlägige Literatur, aber bedenken Sie: Es gibt kein Patentrezept, kein richtiges oder falsches Konzept. Ziel ist es, die wichtigsten Punkte festzuhalten; zu zeigen, dass man die Sache gut durchdacht und kompetent geplant hat – und damit andere Menschen überzeugt!

Hier einige Stichpunkte fürs Brainstorming.
Alles über Briefing und Re-Briefing hier.
Literatur über Projektmanagement hier.
Hinweise zur Präsentation hier.
Ein Treatment-Beispiel sehen Sie hier.
Hier das Flowchart der Rossini-Website.
Und noch ein Auszug aus dem Rossini-Konzept.

Literatur WS 2007/08

Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls, David Weinberger: Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehemnskultur im digitalen Zeitalter, Econ 2002.
Website Buch

David Weinberger: Everything Is Miscellaneous. The Power Of The New Digital Disorder, Times Books 2007.
Website Buch

Holm Friebe, Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit– die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung, Heyne 2006.
Website Buch

Ansgar Zerfaß, Dietrich Boelter: Die neuen Meinungsmacher. Weblogs als Herausforderung für Kampagnen, Marketing, PR und Medien, Graz 2005.

Tim O'Reilly: What Is Web 2.0.

Don Alphonso, Kai Pahl: Blogs! Fünfzehn Blogger über Text und Form im Internet – und warum sie das Netz übernehmen werden, Berlin 2005.
Website Blogbar

Justin Kirby, Paul Marsden: Connected Marketing: The Viral, Buzz and Word of Mouth Revolution, Butterworth Heinemann 2005.
Website Buch

Weitere Literatur zur Internet-Konzeption hier.

10. November 2007

Don Tapscott über "Wikinomics"


Als kleiner Nachtrag: Don Tapscott, Co-Autor von "Wikinomics", stellt seine Thesen bei "Authors@Google" vor.

9. November 2007

"Wikinomics"


Ich lese gerade "Wikinomics" von Don Tapscott und Anthony D. Williams (München 2007). Im Zeitalter der Partizipation würden die Titanen des Industriezeitalters von der amorphen Masse der selbst organisierten Individuen herausgefordert - die "Revolution im Netz".

Die vier Ideen der Wikinomics lauten: Offenheit, Gleichrangigkeit, Teilen und globales Handeln.

Dieses Modell unterscheide sich stark von den "hierarchischen, geschlossenen, geheimniskrämerischen und abgeschotteten multinationalen Firmen des letzten Jahrhunderts." Eindrucksvoll gezeigt wird, wie ausgeschlafene Unternehmen die neue Macht der mündigen Kunden nutzen, ihre Unternehmensgrenzen öffnen und zum Gespräch einladen. So erfahren sie früher als andere, welche Produkte die Menschen wirklich wollen und binden Forscher und Entwickler aus aller Welt ein.
Es geht um Peer Production, Marktplätze für Ideen (in Anlehnung an die geschäftigen Agoras der antiken Polis "Ideagoras" genannt), um "Prosumption" (Konsum plus Produktion), die "neuen Alexandriner" mit ihrer "Wissenschaft vom Teilen", neue Gemeinschaften und partizipative Plattformen, die "globale Fabrik" und den neuen "Wiki-Arbeitsplatz".

Viele Beispiele von BMW über Lego, die BBC bis IBM werden gezeigt. Nicht geklärt wird aber die Frage, wo fröhliches, fleißiges Mitwerkeln - bezahlt mit der Währung "Anerkennung" oder "Respekt" - aufhört und wo die schlichte Ausbeutung anfängt.

Hier die Website zum Buch.
Passen dazu auch ein schöner Überblicksartikel zum "Crowdsourcing" in Brandeins (auch mit Lego- und T-Shirt-Beispiel) - hier.

11. Oktober 2007

"Wikis in Plain English"



Bei Commoncraft habe ich eine sehr schöne Reihe über Web-2.0-Buzzwords gefunden - in "plain english". Hier die Folge über Wikis auf YouTube.

6. September 2007

Seminarankündigung WS 2007

Hauptseminar, TU Braunschweig

Corporate Blogs und Social Commerce: Konzepte fürs Web 2.0

Donnerstag, 9:45 – 11:15 Uhr
Beginn: 01.11.2007
Multimedia-Schulungsraum, BI 97.4 (TU)
Campus Nord
Bienroder Weg 97
38106 Braunschweig

„Märkte sind Gespräche“ – das Cluetrain-Manifest steht für ein neues Verständnis von Marketing und Kommunikation. Vielen Unternehmen, kulturellen oder politischen Institutionen fällt dieses Gespräch mit Nutzern und Kunden schwer, da Interaktion oft als lästig oder gefährlich empfunden wird. Corporate Blogs und Social Commerce erlauben es, immer individueller und kontextbezogener auf Nutzer, Kunden oder Wähler und ihre Bedürfnisse einzugehen. Wie lassen sich diese und andere Web-2.0-Gedanken in eine politische oder gesellschaftliche Kommunikation einbinden – und was kommt dabei heraus? Dazu werden Beispiele aus Unternehmen, Politik und Kultur gezeigt. Ziel des Seminars ist es, darauf aufbauend, in Arbeitsgruppen Konzepte für das Web 2.0 zu entwickeln und zu präsentieren.


Adressaten: BA (1), BA (S). Begrenzte Teilnehmerzahl.
Arbeitsleistung(en): Referat (mit Hand-Out) oder Projekt mit Präsentation
Voraussetzungen: Interesse an selbständiger Projekt- und Teamarbeit.

Literatur hier.

Anmeldung via E-Mail

28. August 2007

24. August 2007

Hat Schlämmer noch Golf?

Ich habe mal nachgeschaut, ob Horst Schlämmer noch "Golf hat" (siehe diesen Eintrag). Der "Schlämmerblog" führt jetzt direkt zur Volkswagen-Website, wo (noch) zwei hübsche Filme mit Hape Kerkeling und Golf angeboten werden.
Ralf Maltzen, Leiter des VW-Internetmarketings, hat zu diesem "komplett anderen Ansatz" in der "Autogazette" (29.03.2007) erklärt: "Wenn ich einen TV-Spot mache, dann bedeutetet das: Marke-Marke-Produkt-Produkt. Beim Schlämmerblog hingegen mache ich keine direkte Werbung. Hier produziere ich Content, in dem die Marke vorkommt." Mit Erfolg: Allein die Videos aus dem "Schlämmerblog" wurden, nach Maltzens Angaben, über 3 Millionen Mal aufgerufen.
Die Frage ist: Wo fährt Schlämmers Golf heute - und was kommt danach?

Virales Marketing auf schwäbisch


Meine Lieblingsstelle:
"Wir werden im Marketing ab sofort ganz neue Wege beschreiten..."
"Isch täd das Geld lieber spare"

19. Juli 2007

Mundpropaganda im Web 2.0



Martin Ötting berichtet im Elektrischen Reporter über falsches und richtiges Marketing. Besonders gut gefallen mir zwei Gedanken:

* Unternehmen müssen sich von dem alten Sender-Empfänger-Modell verabschieden und sich auf das Gespräch mit den Nutzern einlassen ("das Callcenter ist eigentlich ein Profitcenter").

* Marketing findet nicht in den Marketingabteilungen statt, sondern über die einzelnen Mitarbeiter eines Unternehmen. Hier muss das "Umdenken" beginnen.

4. Juli 2007

Schöner Spot

Via Werbeblogger hat mich dieser Spot von Nordpol, nunja, angepustet...

29. Juni 2007

Der Schritt hinaus

Mein Uni-Blog läuft ja bisher mehr so halböffentlich. Jetzt aber: Zur Sonne, zur Freiheit, hinaus in die Blogosphere... Ich habe mich bei Technorati angemeldet:
Technorati Profile

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27. Juni 2007

Blogs und Buzz: Seminarplan

Seminar
Blogs und Buzz: Vom Web zu Kommunikation 2.0
Wolfenbüttel, Sommerakademie, 28.06.2007

Das Schlagwort „Web 2.0“ steht für ein neues Verständnis von Kommunikation, das sich kaum mehr zurückdrehen lässt. Im Mittelpunkt stehen die Nutzer oder Kunden und ihre Bedürfnisse. Wie lassen sich diese in eine „Kommunikation 2.0“ Ihrer Kultureinrichtung einbinden?

10:00 Beginn, Teil 1: „Kommunikation 2.0“

10:30 Beispiele für Kulturmarketing
- Websites der Teilnehmerinnen
- Erfahrungen und Feedbacks: Welche Medien werden wie eingesetzt?

11:00 Vortrag: Kommunikation 2.0
- Digitale Boheme und Web 2.0 als Ausdruck soziologischen Wandels
- Von Brechts Radiotheorie zur postmodernen Zumutung: „user generated content“
- "Märkte sind Gespräche“: Markenführung und Love-Marketing mit Evangelisten

12:00 Mittag

13:00 Teil 2: Blog-Konzeption
- Beispiele aus Unternehmen, Kultur und Medien
- Blogs sind die neuen Websites

14:00 Arbeitsgruppen
Ideensammlung für Kulturmarketing 2.0 im Wiki
- Team 1: Blogs
- Team 2: Inhalte
- Team 3: Best Practice
Weiterführung Kulturmarketing-Wiki

16:00 Teil 3: Präsentation der Ideensammlung
18:00 Abschluss

21. Juni 2007

Jimmy Wales über Wikipedia



Der Elektrische Reporter hat mit dem Wikipedia-Gründer gesprochen. Ich zitiere:
Communities gelten als das neue große Zwopunktnull-Dings. Der Aufbau einer funktionierenden und stabilen Gemeinschaft im Netz ist allerdings eine Kunst für sich, an der schon viele Unternehmen gescheitert sind.

Jimmy Wales, Gründer der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia, erklärt, worauf es seiner Meinung nach beim Community-Design ankommt und was die Einrichtung eines Steak-Hauses damit zu tun hat.


Unbedingt ankucken!

15. Juni 2007

Weinberger-Interview

David Weinberger ("Everything Is Miscellaneous") tourt gerade mit seinem neuen Buch. Bei IT Conversations gibt es jetzt auch ein Interview mit ihm. Danke an Johannes für den Link dahin!

14. Juni 2007

Literatur WS 2007/08

Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls, David Weinberger: Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehemnskultur im digitalen Zeitalter, Econ 2002.
Website Buch

David Weinberger: Everything Is Miscellaneous. The Power Of The New Digital Disorder, Times Books 2007.
Website Buch

Holm Friebe, Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit– die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung, Heyne 2006.
Website Buch

Ansgar Zerfaß, Dietrich Boelter: Die neuen Meinungsmacher. Weblogs als Herausforderung für Kampagnen, Marketing, PR und Medien, Graz 2005.

Tim O'Reilly: What Is Web 2.0.

Don Alphonso, Kai Pahl: Blogs! Fünfzehn Blogger über Text und Form im Internet – und warum sie das Netz übernehmen werden, Berlin 2005.
Website Blogbar

Justin Kirby, Paul Marsden: Connected Marketing: The Viral, Buzz and Word of Mouth Revolution, Butterworth Heinemann 2005.
Website Buch

13. Juni 2007

Web 2.0 und "alte" Medien

Dazu habe ich eine schöne Polemik von Johnny Häusler (Spreeblick) gefunden:
Was könnte eine Zeitung schon über Web 2.0 schreiben? „Hey, schön, dass Sie unsere Zeitung gekauft haben, aber wir möchten Ihnen mitteilen, dass sie dies hier alles schon gestern im Internet hätten lesen können und nicht nur das: Sie hätten es speichern, zitieren und durchsuchen können, sie hätten die Texte mit anderen teilen und diskutieren können! Und nun viel Spaß beim Wegwerfen dieser Blätter, kaufen Sie sich doch einfach morgen neue!“?
(...)
Sobald wir gelernt haben, mit der Offenheit und Echtheit des Web, das uns als Spiegel der Kulturen und Gesellschaften der Welt nicht nur Positives zeigt, umzugehen, und wenn die bestehenden Medien die Chancen dieser Entwicklung erkannt haben und ihren Platz und ihre Rolle in dieser neuen Medienwelt gefunden haben, dann sind wir an einem Punkt, an dem man von Medien 2.0 reden kann.


Hier zum Artikel.

11. Juni 2007

"Everything Is Miscellaneous"

Eben habe ich mir gedacht: Es gibt bestimmt schon ein Video zum neuen Weinberger-Buch - und siehe: Ja, es gibt nicht nur ein Video darüber, sondern sogar eine schöne Präsentation des Buches und seiner Thesen. Vom Autor selbst, in der (neuen?) Runde "Authors@Google". Fast eine Stunde lang, aber es lohnt sich.

Alles ist "Vermischtes"

„Everything Is Miscellaneous“ heißt das neue Buch David Weinbergers. Harald Staun hat es in der FAS vom 10.06.2007 rezensiert - und erklärt das "Vermischte" der neuen digitalen Unordnung:

Eine Generation von Buchhaltern und Bibliothekaren scheint mit dem sogenannten Web 2.0 heranzuwachsen, zu dem neben dem eher zwanglosen Schreiben von Blogs auch ein fast zwanghaftes Sammeln und Sortieren der Lektüre gehört (...) Sie beschriften eigene oder fremde Dokumente, verschlagworten Fotos oder Videos, erstellen Lesezeichen oder ordnen Online-Texte in immer neue Zusammenhänge ein.
(...)

Die Gemeinsamkeiten und Bezüge, die sich dabei ergeben, erinnern tatsächlich an die berühmte chinesische Enzyklopädie von Jorge Luis Borges, die Michel Foucault seinerzeit noch als „schiere Unmöglichkeit“ bezeichnete: Borges' fiktiver Taxonomie zufolge werden die Tiere unter anderem in folgende Kategorien eingeteilt: „Tiere, die dem Kaiser gehören“, „herrenlose Hunde“ und „die von weitem wie Fliegen aussehen“. Es kann nicht mehr lange dauern, bis die Poesie dieser Klassifizierung erreicht ist: Auf dem Fotoportal „Flickr“ findet man über 100.000 Bilder zum Thema „Verfall“ („decay“): rostende Autos, angeschlagene Statuen und so weiter.


Was sagt der Zeitungsredakteur? Staun kommt zu dem Schluss das sich "sich Zeitungsredakteure der geballten Weisheit der Massen nicht voreilig geschlagen geben" müssten, weil das "Sortieren, Bewerten, das Aufblähen und Verschweigen von Nachrichten nicht nur pure Herrschaftsausübung" sei, sondern eine Dienstleistung, die dann doch der "ein oder andere Leser zu schätzen" wisse.

David Weinberger: Everything Is Miscellaneous, Times Books, 2007.

"Was wird mit den Blogs?"

Diese Frage stellt sich Mark Pohlmann in seinem "Themenblog" - und gibt eine Handvoll gute Antworten. Ich zitiere:

Woher kommt die geringe Reichweite?
(...)Blogs sind ... fünf Jahre nach ihrer medialen Erstentdeckung eine weiter kleinteilige Gegenbewegung zu den kommerzialisierten Massenmedien. Sie sind kein Ersatz, sondern Ergänzung. (...)

Corporate Blogs funktionieren nur schwer
Eine alte Erkenntnis: Blogs werden von Personen geschrieben, nicht von Unternehmen. Das ist ganz wunderbar. Gleichzeitig ist es eine Schande, dass diese Form der Öffentlichkeit noch nicht von mehr Menschen für ihr Eigenmarketing genutzt wird.
Gerade für Mitarbeiter ist es eine grandiose Chance, ihr Wissen nach Außen zu tragen, sich zu vernetzen, Interessenten an das Unternehmen zu binden und so den Ruhm aller zu mehren. Merkwürdigerweise betreiben nicht nur sehr wenige Firmen Blogs. Und wenn, dann oft nur halbherzig, quasi als zweite Abwurfstelle für Pressemitteilungen, und es gelingt ihnen deswegen auch kaum, die an sich selbst gestellten Erwartungen zu erfüllen. Aufwand und Ertrag (im Sinne von Reichweite und Resonanz) stehen in einem oft unbefriedigenden Verhältnis. Dennoch bin ich überzeugt, dass Blogs gerade im professionellen Umfeld eine große Zukunft vor sich haben. Innovative Unternehmen haben längst entdeckt, dass sie mit den Gesprächen, die sie über Blogs führen, eine viel relevantere Kommunikation erzeugen als mit statischen Broschürematerial. Aber es muss die Kultur im Unternehmen stimmen, sonst klappt es nicht. Und auch wenn das Wollen vorhanden ist, braucht es jeden Tag wieder aufs Neue Menschen, die den Dialogen Leben einhauchen. Aufmerksamkeit mit allen im Unternehmen zu teilen ist für Vorstand und Corporate Communications ein tiefgreifender Wandel, der von vielen Professionals zwar interessiert beobachtet, aber zu oft als Bedrohung und nicht als Chance angesehen wird. Dennoch ist meine Prognose, dass die nächste Generation Corporate Websites wenigstens technisch und strukturell komplett blogbasiert wird. Nicht zuletzt, weil Websites ohne Kommentarfunktion weniger vertrauenswürdig wirken.


Blogs bleiben unkommerziell

(...)Die Einnahmen sind ... in der Regel eher spärlich.
Das nährt bei vielen die Vermutung, Blogautoren seien käuflich oder anders manipulierbar. Ich will das gar nicht in Abrede stellen. Inszenierte Produktlobpreisungen würden schnell auffallen. Das meiste basiert auf Sympathie für Personen oder Produkten und wird eher befeuert durch die Aussicht, über Kooperationen zu neuen Kontakten zu kommen. (...)

Warten auf Fachblogs
Was fehlt zur Qualität, sind Fachblogs. Sieht man sich die Blogcharts derzeit an, so schreiben zu viele Internetenthusiasten für Internetenthusiasten über das Internet. Und so wird es für Aussenstehende wahnsinnig schnell öde, wenn sich immer die gleichen über die selben Themen echauffieren. (...)

Warten auf die nächste Blogwelle
Wo sind all die Menschen, denen ein Blog als kostengünstiges, vielfältiges, einfach bedienbares und leicht auffindbares Kommunikationsinstrument dienen kann? Menschen, die etwas zu sagen haben? All die wortgewandten Wissenschaftler, Spezialisten, Theologen, Künstler, Intellektuellen, Autoren, Politologen, Weltverbesserer, Medienmenschen, Aktionisten, Visionäre und sonstigen Kapazitäten?
Das Marketinginstrument, das ihr für euer Tun benötigt, ist längst da. Hört auf, euch in eurer analogen Arroganz und digitalen Ignoranz zu gefallen. Nutzt die Mittel, die bestehen. Sie funktionieren.

29. Mai 2007

Vorne fallen die Tore (2)

Liebe Zielgruppe, ich versuche, den Flyer in einem kleinen Film nett zu präsentieren, in anderthalb Minuten... Hier der erste Drehtag...
Was ich gelernt habe: Man braucht die Funkmaus zum Weiterklicken nicht zerquetschen, "weiß auf weiß" wirkt etwas ungesund und das Wort "Popfußball-Feuilletonist" ist nicht ohne. Später mehr!

Vorne fallen die Tore (1)

Mein neuer Flyer ist...gedruckt! Als PDF auch hier auf meiner Website.

16. Mai 2007

Cluetrain works?

Eine schöne Präsentation von Martin Oetting über Mundpropaganda und "virales Marketing" im Internet habe ich bei sevenload gesehen:

Link: sevenload.com

15. März 2007

"Märkte sind Gespräche"

Alte Weisheiten aus Werbung und PR treffen für das Internet nur bedingt zu. Viel effizienter ist die Weitergabe von Informationen in bestehenden Kommunikationsgeflechten – so beschreibt das Cluetrain-Manifest schon 1999 das Verhältnis von Unternehmen und ihren Kunden.
In der Vorrede heißt es (hier auf deutsch):

Diese Märkte sind Gespräche. Ihre Mitglieder kommunizieren in einer Sprache, die natürlich, offen, ehrlich, direkt, witzig und häufig schockierend ist. Ob Erklärung, Beschwerde, Spaß oder Ernst, die Stimme des Menschen ist unverkennbar echt. Sie kann nicht gefälscht werden.


Es folgen 95 Thesen. Daraus einige Auszüge:

Markets are conversations.

Markets consist of human beings, not demographic sectors.

In just a few more years, the current homogenized "voice" of business—the sound of mission statements and brochures—will seem as contrived and artificial as the language of the 18th century French court.

Companies need to realize their markets are often laughing. At them.

Elvis said it best: "We can't go on together with suspicious minds."

We want access to your corporate information, to your plans and strategies, your best thinking, your genuine knowledge. We will not settle for the 4-color brochure, for web sites chock-a-block with eye candy but lacking any substance.

We are immune to advertising. Just forget it.

You're too busy "doing business" to answer our email? Oh gosh, sorry, gee, we'll come back later. Maybe.

Your product broke. Why? We'd like to ask the guy who made it. Your corporate strategy makes no sense. We'd like to have a chat with your CEO. What do you mean she's not in?


Was ist seitdem passiert? Einer der Autoren des Manifests, David Weinberger, spricht mit dem "elektrischen Reporter" über den Einfluss des Internet auf unser aller Leben und Denken. Sehenswert!

14. März 2007

Warum bloggen?

Drei gute Gründe:

Einfaches Publizieren im Internet
* Auch für kleinere Unternehmen
* Gruppen und Projekt-Teams können weltweit miteinander kommunizieren
* Projektleiter können Informationen gut verteilen

Blogs ergänzen die Website
* Blog-Inhalte lassen sich in bestehende CMS-Systeme integrieren
* Suchmaschinen lieben Blogs!
* Die Nutzer können neue Inhalte einfach abonnieren

"Märkte sind Gespräche"
* Kommentare der Nutzer befördern die Kundenbindung

Siehe auch die "zehn Gründe für Business-Blogs" von Klaus Eck. Mehr zu unterschiedlichen Formaten hier.

Gründe fürs Bloggen liefern auch Holm Friebe und Sascha Lobo in "Wir nennen es Arbeit" - zum Beispiel diese:

Es gibt von der Geburt der Zwillinge bis zur Vierten Herrenmannschaft des TSV unzählige Gründe, weshalb einer mit vielen kommuniziert. Ein Text, Fotos oder ein Filmclip, die in einer "Mail an alle" unangemessen sind und vor allem nach einem Klick verloren gehen, können die Zierde eines Blogs sein.

Es gibt – gerade bei Projekten und Arbeitsprozessen mit vielen Beteiligten – kein besseres System, um einen externen Wissensspeicher und eine benutzbare digitale Dokumentation zu produzieren als ein Blog.

Die famose Radiotheorie von Bertolt Brecht hat die theoretische Grundlage gelegt für etwas, was mit "Gegenöffentlichkeit" nur unzureichend beschrieben ist. Es geht darum, dass in der Mediendemokratie nicht nur Medien eine interessengesteuerte Stimme erheben können, sondern die Menschen selbst. Es geht darum, dass Blogs der radikalste und funktionierende Gegenentwurf zur Gleichschaltung sind. Endlich, "ich warte schon 80 Jahre", würde Brecht sagen.

12. März 2007

"Elektrischer Reporter"

Alte Telefone, Männer, die den Mond erobern, und schöne Gespräche über Heutiges und Zukünftiges bietet der "Elektrische Reporter" von Mario Sixtus für das Handelsblatt.com.

Besonders sehenswert finde ich den Auftritt des Schriftstellers und Daten-Pioniers Peter Glaser - über die Gruppe Kraftwerk, eine pupsende Katze und die "Anfangstage der Digitalen Ära". Film ab!

8. März 2007

Pimp my 1978


Seit bald drei Jahrzehnten verfolge ich das Auf und Ab der Braunschweiger Eintracht. Im Moment - 2. Liga, Platz 18, weit abgeschlagen - wird die Leidensfähigkeit auf eine ganz besondere Probe gestellt. Grund genug, hier an die großen Namen Harald Nickel, Bernd Franke und Danilo Popivoda zu gemahnen: Mit einer Kolumne aus besseren Tagen.

In: Eintracht aktuell, Nr. 3/2005.

Mehr Ballgefühl hier

7. März 2007

Beim Aufräumen der Festplatte...

...habe ich diese großartige Reportage der Knallpresse über Elephant Seven gefunden. Wir schreiben Oktober 2000, das Web 1.0 befindet sich auf dem Höhepunkt. Kai mit Beatles-Frisur darf nach 18 Uhr "eine roochen", Pat findet alles "so rund" hier und Geschäftsführer Götz will einfach nur "Spaß" haben. Ich malträtiere den obligatorischen Kicker. Dazu noch Massagen und das "Haus auf Mallorca". Mein Gott, waren wir crazy, damals. "Definitiv".

5. März 2007

Seminare

Angebote Gerald Fricke
Zielgruppe: Mitarbeiter Kommunikation aus Unternehmen, Kultur und Wissenschaft

Konzepte und Anwendungen im Web 2.0

Wie lassen sich Corporate-Blogs oder neue „virale“ Formate (Guerilla-Marketing, Buzz-Marketing) in eine integrierte Kommunikation einbinden? Dazu werden Beispiele aus Unternehmen, Kultur und Wissenschaft gezeigt. Ziel des Seminars ist es, darauf aufbauend, in Projektteams Konzepte für das Web 2.0 zu entwickeln und zu präsentieren.

Integrierte Unternehmenskommunikation

Kundenmagazine, Mitarbeiterzeitungen, Intranet und Internet werden als Bestandteile einer „integrierten Kommunikation“ betrachtet und bestimmen das Image eines Unternehmens. Aber wie?
In dem Seminar wird an Beispielen gezeigt, wie sich die verschiedenen Medien, Online und Print, intern und extern, geschickt verbinden lassen.

Internet-Konzeption und Online-Projektmanagement

Anhand von Beispielen soll der kreative und konzeptionelle Arbeitsprozess zur Erstellung von Internet-Anwendungen verdeutlicht werden. Ziel ist es, eine Website inhaltlich zu konzipieren, von der ersten Idee, über Briefing und Re-Briefing, Brainstorming, Ideenpapier, Flowchart, Zeitplan, Konzept, Feinkonzept bis zum multimedialen Drehbuch.


Kreative Internetprojekte und Online-Text

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, neben der Darstellung von Marke und Produkt, neue Formate und Inhalte zu entwickeln, zum Beispiel Weblogs. Ziel des Seminars ist es, im Team ein kreatives Internet-Konzept und begeisternde Online-Texte zu entwickeln und zu präsentieren.


Teilnehmer-Feedbacks


- „Der Dozent ist sehr offen, sehr effiziente Arbeit und trotzdem eine lockere Atmosphäre“
- „Klare Gliederung des Seminars“
- „Persönliches Engagement des Dozenten, ausführliche Feedbacks für die Teams“
- „Angenehme Atmosphäre, sehr guter Praxisbezug“
- „Gutes Gleichgewicht zwischen Theorie und Praxisbeispielen“

Lehrauftrag an der TU Braunschweig

Hier bloggt der Chef

Zu den bekanntesten Chef-Blogs zählen:

Bob Lutz, Vice-Chairman von General Motors
Martin Varsavsky von FON
Jonathan Schwartz, CEO von Sun Microsystems

Kontakt / Impressum

Dr. Gerald Fricke

Institut für Wirtschaftsinformatik,
Abteilung Informationsmanagement

TU-Braunschweig
Abt-Jerusalem-Straße 4
38106 Braunschweig
Fon: + 49 (0) 531 79 999 46
Uni: + 49 (0) 531 391 3120

E-Mail schreiben
Website Gerald Fricke

Umsatzsteuer-ID-Nummer:
1411302106

Rechte:
Das Copyright aller Texte und Fotos dieses Weblogs liegt bei Gerald Fricke. Die Übernahme von Texten in Datenbestände, die ausschließlich für den privaten Gebrauch eines Nutzers bestimmt sind, ist gestattet. Die Übernahme und Nutzung der Daten zu anderen Zwecken bedarf der schriftlichen Zustimmung.

Haftungsausschluss:
Gerald Fricke übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Corporate Blogs

Immer mehr Unternehmen setzen Corporate Blogs zur internen und externen Kommunikation ein. Zum Beispiel:

- Knowledge-Blogs
- Service-Blogs
- Kampagnen-Blogs
- Themen-Blogs
- Produkt- und Marken-Blogs
- Projekt-Blogs
- Customer-Relationship-Blogs
- Krisen-Blogs

Literatur:
Zerfaß, Ansgar /Boelter, Dietrich, 2005: Die neuen Meinungsmacher. Weblogs als Herausforderung für Kampagnen, Marketing, PR und Medien. Graz

Guerilla-Marketing: Beispiel Die PARTEI / hlx

Skandal: Schleichwerbung in ARD und ZDF!
Hier ein Wahlspot der Titanic-"Partei" zur letzten Bundestagswahl im September 2005.

Dafür gab es GOLD vom Art Directors Club für Deutschland (ADC).
- HLX Spotkampagne "Die Parteien zur Wahl"
- Scholz & Friends / Titanic Verlag


1. März 2007

Das Web sind wir

Eine schöne Web-2.0-Beschreibung bietet Michael Wesch, Assistant Professor of Cultural Anthropology an der Kansas State University.

Die "Wahrheit" über Agentur 2.0

In der taz-Wahrheit habe ich eine Kolumne über "Ottmar", den Seniortexter, geschrieben. Nachzulesen in meinem Pop-Blog oder direkt hier.

27. Februar 2007

Werbung 2.0

Horst Schlämmer, stellvertretender Chefredakteur des Grevenbroicher Tageblatts, bloggt über seinen Weg zum Führerschein. Und wer steckt dahinter? Volkswagen zahlt Horst Schlämmer den Führerschein.

1. Februar 2007

User generated advertising

Immer mehr Unternehmen lassen sich nicht nur ihre Inhalte, sondern gleich auch noch die Werbung von den Nutzern erledigen.

* Storymanagement: User entwickeln eigene Spots, erhöhen so die Relevanz des Produkts
* User generated content: Videoclips liefern Kampagnen-Ideen
* Personalisierung: Virale Werbeclips werden "persönlich" empfohlen und weitergeschickt
* Markenwerte: "Interaktive" Marken steigern so ihre Glaubwürdigkeit
* Kapitalisierung von Loyalität: eine überzeugte Fan-Gemeinde sichert "Authenzität"

Ergebnisse (s. Horizont, 3/2007):

* "Sing Dich nach Vegas" (Gelbe Seiten): 250.000 Nutzer
* "Ron Hammer" (Hornbach): 2 Millionen User

18. Januar 2007

Checkliste: Konzeption einer Corporate Website

Erster Eindruck

Spiegeln sich die Ziele des Unternehmens im Internet-Auftritt wider?

Professioneller Eindruck oder handgestrickt? Wird die Seite gepflegt?

Botschaft

Warum gibt es diese Site? Wie lautet der „eine Satz“, das „Treatment“ der Seite?

Ziele/Zielgruppen

Fachpublikum?

Öffentlichkeit?

Kreation

- Werden die Ziele in eine Bildsprache „übersetzt“, werden die interaktiven Möglichkeiten genutzt?

- Wird die Botschaft unterstützt?

- Fällt der Auftritt insgesamt internetgerecht aus?

- Wird auf unterschiedlichen Wegen verdeutlicht, wofür das Unternehmen steht?

Ausrichtung

- Werden in erster Linie Image, Profil oder die „Philosophie“ vermittelt oder eher "instrumentelle" Ziele verfolgt (Absatz, Vertrieb, Projekt-Tool o.ä.)?

- Wie offen ist die Struktur der Seite – lassen sich nach und nach unterschiedliche Aspekte des Corporate Contents aufnehmen?

Navigation

- Welche Interaktion findet statt: Dialog mit dem User, Einladung zum Mitmachen etc.?

- Werden inhaltliche („Profil“) und strukturelle („Downloads“) Menüpunkte in der Hauptnavigation unterschieden?

- Gibt es alternative Navigationsmöglichkeiten (z.B. Direkteinstieg über Sitemap oder explorative Erkundung)?

Impressum

- Sind die Auskünfte über Verweise und Links (Haftungsausschluss), Urheber- und Kennzeichnungsrecht (Datenschutz), Verantwortliche etc. korrekt?

- Pflichtangaben nach § 6,7 TDG korrekt?

Struktur/Inhalte

- Sind die Inhalte sinnvoll strukturiert? Fehlen konkrete Inhalte? Entsprechen die Menüpunkte den inhaltlichen Erwartungen?

- Gibt es sinnvolle Verklinkungen (intern und extern)? Sind die Links inhaltlich begründet, welchen Mehrwert bieten sie?

- Sind die „News“ aktuell?

Text

- Fallen die Texte internetgerecht aus? Wie sind sie portioniert? Werden Ankerpunkte gesetzt?

- Einheitlicher Stil oder wildes Gemisch? Auch formal: Gibt es unterschiedliche Formate für Aufzählungen, Häkchen etc.?

- Nur Allgemeinplätze und Happy Talk oder auch konkrete Informationen?

- Werden Leerformeln oder Phrasen („Ansätze von Morgen“, „spannende Fragestellungen“), bloße Absichtserklärungen oder Selbstverständlichkeiten („kompetent“) formuliert?

- Gibt es strukturelle Doppelungen? Bespiel: Unter „News“ einen Text „hier finden Sie News“?

User-Erwartung

- Wie „nützlich“ ist die Seite, wie aktuell und „dynamisch“?

- Welche relevanten, konkreten Inhalte werden angeboten, welche Bedürfnisse angesprochen?

- Werden die impliziten oder expliziten Versprechen des Unternehmens (unter Botschaft, Claim, „Philosophie“ etc.) eingelöst?

- Wird der User zum „Mitmachen“ aufgefordert?

- Warum sollte der User ein zweites Mal wiederkehren?