20. November 2007

"AutoSphere"




Von 2003 bis 2005 habe ich die Themen der Autostadt (Freiheit, Leistung, Heimat etc.) in das Online-Feuilleton "AutoSphere" eingebunden. Neben unseren Kolumnen und Spielen gab es auch schöne Ansätze zum "Mitmachen" - die Nutzer konnten Ihre Heimat-Bilder einschicken und bewerten, gegenseitig zum Wettrennen antreten ("Leistung"), Freunde einladen und Grüße verschicken.
Hier einige historische Screenshots aus dem "Web 1,5"...

Küchennotizen


In den "Villa-Küchennotizen" werden 20 Jahre Küchen von Joppe gefeiert - mit besonderen Angeboten und Küchengeschichten. Hier stellt Andreas Joppe die "Villa" vor. Mehr sehen Sie hier.

16. November 2007

Termine WS 2007/08

01.11.2007 Einführung: Konzepte fürs Web 2.0
08.11.2007 Teamzusammenstellung
15.11.2007 Briefing
22.11.2007 Re-Briefing
29.11.2007 Idee, Treatment
06.12.2007 Vorstellung Idee
13.12.2007 Projektplan, Meilensteine, Flowchart
10.01.2008 Vorstellung Projektplan
17.01.2009 Vorbereitung Präsentation
24.01.2008 Präsentation Web-2.0-Konzept
31.01.2008 Abschlussbesprechung

15. November 2007

Konzept Web 2.0

In dem Konzept werden die wichtigsten Aspekte des geplanten Web-2.0-Projektes in einem Büchlein zusammengefasst (ca. 20 Seiten) – für den Kunden als auch für das Team. Bitte zu Ihrer Präsentation mitbringen. Folgende Punkte sollten angesprochen werden:

- Ziel
- Zielgruppe
- Idee/„Treatment“
- Flowchart/Seitenstruktur/Navigation
- Technik
- Layout-Mood (erster Entwurf Homepage oder Unterseite)
- Kurzbeschreibung Inhalte
- Zeitplan/Phasen/Meilensteine (z.B. als Balkendiagramm)
- „Look & Feel“/Tonality
- Marketing
- Anhang/Quellen/Literatur/Teamzusammenstellung

Berücksichtigen Sie auch die einschlägige Literatur, aber bedenken Sie: Es gibt kein Patentrezept, kein richtiges oder falsches Konzept. Ziel ist es, die wichtigsten Punkte festzuhalten; zu zeigen, dass man die Sache gut durchdacht und kompetent geplant hat – und damit andere Menschen überzeugt!

Hier einige Stichpunkte fürs Brainstorming.
Alles über Briefing und Re-Briefing hier.
Literatur über Projektmanagement hier.
Hinweise zur Präsentation hier.
Ein Treatment-Beispiel sehen Sie hier.
Hier das Flowchart der Rossini-Website.
Und noch ein Auszug aus dem Rossini-Konzept.

Literatur WS 2007/08

Rick Levine, Christopher Locke, Doc Searls, David Weinberger: Das Cluetrain Manifest. 95 Thesen für die neue Unternehemnskultur im digitalen Zeitalter, Econ 2002.
Website Buch

David Weinberger: Everything Is Miscellaneous. The Power Of The New Digital Disorder, Times Books 2007.
Website Buch

Holm Friebe, Sascha Lobo: Wir nennen es Arbeit– die digitale Bohème oder intelligentes Leben jenseits der Festanstellung, Heyne 2006.
Website Buch

Ansgar Zerfaß, Dietrich Boelter: Die neuen Meinungsmacher. Weblogs als Herausforderung für Kampagnen, Marketing, PR und Medien, Graz 2005.

Tim O'Reilly: What Is Web 2.0.

Don Alphonso, Kai Pahl: Blogs! Fünfzehn Blogger über Text und Form im Internet – und warum sie das Netz übernehmen werden, Berlin 2005.
Website Blogbar

Justin Kirby, Paul Marsden: Connected Marketing: The Viral, Buzz and Word of Mouth Revolution, Butterworth Heinemann 2005.
Website Buch

Weitere Literatur zur Internet-Konzeption hier.

10. November 2007

Don Tapscott über "Wikinomics"


Als kleiner Nachtrag: Don Tapscott, Co-Autor von "Wikinomics", stellt seine Thesen bei "Authors@Google" vor.

9. November 2007

"Wikinomics"


Ich lese gerade "Wikinomics" von Don Tapscott und Anthony D. Williams (München 2007). Im Zeitalter der Partizipation würden die Titanen des Industriezeitalters von der amorphen Masse der selbst organisierten Individuen herausgefordert - die "Revolution im Netz".

Die vier Ideen der Wikinomics lauten: Offenheit, Gleichrangigkeit, Teilen und globales Handeln.

Dieses Modell unterscheide sich stark von den "hierarchischen, geschlossenen, geheimniskrämerischen und abgeschotteten multinationalen Firmen des letzten Jahrhunderts." Eindrucksvoll gezeigt wird, wie ausgeschlafene Unternehmen die neue Macht der mündigen Kunden nutzen, ihre Unternehmensgrenzen öffnen und zum Gespräch einladen. So erfahren sie früher als andere, welche Produkte die Menschen wirklich wollen und binden Forscher und Entwickler aus aller Welt ein.
Es geht um Peer Production, Marktplätze für Ideen (in Anlehnung an die geschäftigen Agoras der antiken Polis "Ideagoras" genannt), um "Prosumption" (Konsum plus Produktion), die "neuen Alexandriner" mit ihrer "Wissenschaft vom Teilen", neue Gemeinschaften und partizipative Plattformen, die "globale Fabrik" und den neuen "Wiki-Arbeitsplatz".

Viele Beispiele von BMW über Lego, die BBC bis IBM werden gezeigt. Nicht geklärt wird aber die Frage, wo fröhliches, fleißiges Mitwerkeln - bezahlt mit der Währung "Anerkennung" oder "Respekt" - aufhört und wo die schlichte Ausbeutung anfängt.

Hier die Website zum Buch.
Passen dazu auch ein schöner Überblicksartikel zum "Crowdsourcing" in Brandeins (auch mit Lego- und T-Shirt-Beispiel) - hier.