13. Oktober 2008

Habermas und YouTube

Wissenschaftliches Seminar
Institut für Wirtschaftsinformatik, TU Braunschweig

Unterschiedliche Ansätze zur Kommunikation werden zusammengetragen, aus medienwissenschaftlicher, soziologischer, technischer, popkultureller und literarischer Sicht. Wie erklären diese Theorien Phänomene wie Twitter, YouTube, „Weisheit der Massen“, Gemeinschaftsbildung und sozialen Austausch im Netz?

Dazu erstellen wir kurze Filme oder Audiofiles (Podcasts). Zum Beispiel mit fiktiven Interviews verschiedener Geistesgrößen oder einer Zitat-Montage. Ohne großen technischen Aufwand, es geht „nur“ um die Idee.

Aufgaben:
  1. Jede(r) Seminar-Teilnehmer(in) stellt thesenartig einen Klassiker vor, zum Beispiel Habermas’ „Strukturwandel der Öffentlichkeit“, Luhmanns Ausführungen über Massenmedien, Brechts Radio-Essays, Auszüge von Watzlawik, Lem, Virilio oder Bourdieu.
  2. Eine Zusammenfassung der Thesen wird im Wiiki veröffentlicht – und kann dort von den anderen Seminarteilnehmern diskutiert werden.
  3. Im Wi2-Blog wagen wir einen Brückenschlag in die Praxis. Lassen sich unterschiedliche Web-2.0-Phänomene mit den „klassischen“ Theorien der Kommunikation (noch) erklären?
Beispiele für die Brückenschläge:
• Habermas und YouTube
• McLuhan und Twitter
• Bourdieu („Die feinen Unterschiede“) und Xing
• Rainald Goetz („Abfall für alle“) und Blogs
• Weizenbaum, Giddens, Bauman (...)

Kick-Off:
Mittwoch, 12.11.2008 im Multimedia-Schulungsraum, Campus Nord (BI 97.4), um 9:45 Uhr.